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| Quelle: unsplash |
Donald Trump begründet seine Gier auf Grönland mit einer neuen Sicherheitslage im Nordatlantik. Der einzige, der generell im Atlantik für Wirbel sorgt, ist er selbst - und das unter fadenscheinigen Begründungen! Er droht dort ja unliebsamen Regierungschefs nicht nur mit seiner militärischen Stärke. Er entführt sie auch - wie im Fall Maduro. Am liebsten stößt er Beschuldigungen aus, für die er keine Beweise vorlegen muss, weil alle Länder mittlerweile Angst vor ihm haben. Er lässt sogenannte Drogen-Boote samt Besatzung ohne Inspektion abballern. Was einer Todesstrafe ohne Prozess gleich kommt. Er kapert Öltanker auf hoher See, bei deren Beschlagnahme in seinem Sinne die übrige Welt nur mit Geheimdienst-Informationen abgespeist wird. Das Öl, das er sich einverleibt, ist automatisch amerikanisch - ohne Rücksicht auf das Seerecht, das klare Grenzen für das setzt, was ansonsten Piraterie wäre.
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| Quelle: DIE ZEIT Eine Base-Cap macht ihn nicht zum guten Spieler |
Der verurteilte Straftäter, Dauerlügner und Rechtsbeuger in Weißen Haus ist keinen Jota besser als Putin und Xi, denen er unterstellt, sie wollten Grönland für sich, während er doch die größte Insel der Welt ja nur für sich haben will, um auf Basis von Gold und seltenen Erde, Geschäfte für das unübersichtliche Firmen-Geflecht seines Clans an Land zu ziehen.
Wie aktuelle Umfragen belegen, hält auch ein Großteil seines Wahlvolkes Trumps Grönland-Gepolter für gar nicht gut. Auch weil das Ansehen der USA weltweit noch nie so schlecht war wie heute. Aber das kümmert den Mann nicht, der in seiner eigenen Wahrnehmungsblase lebt, und sich immer noch für den größten, besten und beliebtesten aller US-Präsidenten hält. Seine MAGA-Mantra kommt bei seinen Untertanen längst nicht mehr gegen die Inflation und die Gewinn-Gier seiner oligarchischen Steigbügelhalter an. Seine Idee, auch Staaten wie Kanada und Mexico den vereinigten Staaten einverleiben zu wollen, sorgen bei den einstigen Bündnispartnern für ernste Sorgen.
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| Quelle: 123 RF |
Keiner der schlauen Fachleute, die in den Talkshows auftreten, konnte bislang plausibel erklären, wieso die Parlamente, die Abgeordneten und Senatoren, auf die die USA in der Vergangenheit das stolze Vertrauen auf die beste Demokratie der Welt aufbauten, zu allem schweigen. Es gab Dutzende von Handlungen, die bei Vorgängern längst ein Impeachment-Verfahren in Gang gesetzt hätten. Auch bei den "öffentlichen Hinrichtungen" durch seine ICE-Garde hätten Parlamentarier beider Lager doch aufschreien müssen. Sind denn die alle gekauft oder schlottern sie "nur" vor der primitiven Rachsucht des Präsidenten? Bei seinen grenzenlosen finanziellen Mittel ist es wohl auch denkbar, dass er von jedem wichtigen Politiker Schmuddel-Akten in der Hinterhand hat,
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| Quelle: Freepik Bei der Sprunghaftigkeit des POTUS käme der "Trumpnami" ohne Vorwarnung |
Gestern sollte ja ein Gruppe aus beiden Lagern - also Demokraten und Republikaner zusammen - in Dänemark zu Sondierungs-Gesprächen erwartet werden. Hoffentlich dürfen die dann bei ungemäßen Ergebnissen als "Landesverräter oder Terroristen" überhaupt wieder in die USA zurück reisen.
Um das Bild von der veränderten Sicherheitslage im Nordatlantik noch einmal aufzugreifen: Bleibt Trump bei seinen Plänen widerrechtlichen "Landnahmen" und übt er sie gar mit Gewalt aus, könnte sich das im Atlantik zu einem Seebeben nie geahnten Ausmaßes auswachsen. Der "Trumpnami" könnte eine Woge erzeugen, gegen die der Untergang des sagenhaften Atlantis nur ein Jacuzzi, ein Planschbecken-Brodeln, gewesen wäre.
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| Quelle: freepik |





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