Gestern las ich, dass KI durchaus ein Weg sein kann, dem Mangel an Fachkräften konkret und effektivzu begegnen. Die künstliche Intelligenz könne weniger qualifizierten Beschäftigten nämlich dabei helfen, anspruchsvollere Aufgaben zu bewerkstelligen. Der Schalk in meinem brüchigen Genick ließ mich diese These gleich auf die Arbeit einiger Minister im Merz-Kabinett ummünzen.
Aber dann fiel mir die US-Administration und ihr angestrebtes Export-Verbot für die KI-Programme von ANTHROPIC ein. Was ja ein massiver Eingriff in die freie Anwendung von KI bedeutete...
Ist der Zug für eine unpolitische, nur hilfreiche, KI denn schon abgefahren?
Damit ich auf meine alten Tage unter diesem Aspekt nicht gänzlich abgehängt werde, nutze ich für meine Posts ja auch schon KI zur Erklärung von Begriffen, die nicht mehr so geläufig sind. Was selbst Schüler mittlerweile zur schnelleren Bewältigung ihrer Hausaufgaben nutzen, kann ja wohl meinen Bloggs auch nicht schaden! Allerdings nutze ich KI ja nur, um mein Wissen bestätigend abzusichern. Mir ist schon klar, dass KI, der man einfach so vertraut, auch bei Unbedarften den Weg zu gezielter Manipulation oder gefährlichem Irrglauben frei macht.
Aber was KI konkret kann, demonstrierte mir mein Sohn bei den leider vergeblichen Wiederbelebungsversuchen an meinem nach zehn Jahren treuer Dienste jüngst verstorbenen Laptop.
Schon als Student hat er die Familie mit preiswert zusammen geschraubten Computern beglückt. Aber durch seinen Job muss er heute viel mehr auf Augehöhe mit allen denkbaren Veränderungen sein, um nicht in die Digital- Diaspora zu geraten. Womit er mir gleich ein konkretes Anwendungsbeispiel für hilfreich eingesetzte KI demonstrierte, bei dem ich nur staunend daneben sitzen konnte:
In Windeseile aber auch mit Geduld nahm er das Gerät, das eben vor zehn Jahren noch "high end" war, komplett auseinander, fotografierte mit seinem Smartphone Festplatte, Akku und sonstige Serien-Nummern. Damit forderte er dann sein KI-Programm auf, mit diesen Daten Fehler zu analysieren und gleich Reparatur-Vorschläge zu machen.
Statt das Gerät tagelang von einem Reparatur-Dienst für teures Geld doch nicht retten zu könen, hatte er im Bruchteil von Sekunden ein konkretes Urteil: Exitus!
Vermutlich ab kommenden Mittwoch hat meine nervige Textbastelei via Handy dann wohl ein Ende!


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