Wieso übersehen so viele Partei-Soldaten weltweit, dass die Räson, den Leitlinien ihrer Spitzen zu folgen, Schritt für Schritt, Abstimmung um Abstimmung, die demokratische Selbstreinigung verhindert?
Gibt es wirklich nicht einen oder eine unter Trumps republikanischen Volksvetrter*innen mit Verstand oder zumindest Gewissen, gegen das mitunter absurde Regime von POTUS aufzustehen?
Soll heißen: Ist denen denn garnichts mehr peilich?
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| Imperator und Gladiator Martial-Arts-Fan und MAGA-Macho Quelle:faz.net |
Offenbar gibt es den Widerstand aus eigenen Reihen nur noch im Mutterland der Magna Carta, wo Premier Starmer sich derzeit in erster Linie gegen Spitzenkräfte seiner eigenen Labour-Fraktion zu Wehr setzen muss.
Auch bei uns werden ja von der Presse Spitzenkandidat*innen schon als Verlierer gesehen, wenn sie bei der Nominierung nur um die 80 Prozent der Stimmen auf ihren Parteitagen bekommen. Dabei liefert ein nicht vorhersehbares Abstimmungsergebnis - wie vor einigen Tagen bei der FDP - viel eher ein Signal innerparteilich intakter demokratischer Verhältnisse.
Was für ein Aufschrei hingegen, wenn bei den Christlichen - natürlich von außen - ein Kanzler oder Ministerpräsident plötzlich infrage gestellt wird.
Der Wunsch der Basis nach Platzhirschen ist mittlerweile derart eingewachsen, dass regierende "Einheitsparteien", geführt von Solisten, auch bei uns selbstverständlich werden.
Das allein mit der "Brandmauer" gegen die braune Welle begründen zu wollen, könnte sich als fataler Fehler erweisen.
Das Ergebnis der Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg könnte beruhigen. Aber das möglicherweise dicke Ende kommt ja noch im Herbst. Was, wenn die AfD im Osten aus einer der Landtagswahlen mit absoluter Mehrheit hervor ginge?
Gegen deren absolutistischen Kader-Gehorsam muss ein strategisches Konzept einer soliden demokratischen Basis her, das auch verlangen könnte über den Schatten der jeweiligen Parteiräson zu springen
Aber argumentatives Nachmachen bis hin zur Homophonie geht gar nicht!
Da muss der CSU-Eurpa-Rechtsaußen Manfred Weber schon aufpassen, dass er auf seiner selbst erzeugten Schmierseife nicht in die braune Scheiße schliddert.





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