Mittwoch, 24. Juni 2026

Hundstsge einen Monat zu früh?

Foto: Magdalena Panta



 Chewy der Familien-Hund

zum Thema der Woche:
 

Hundstsge sind eine hässlich schöne Plage!

Doch seit jeher stellt sich doch die Frage,

Wie ist die Hitze auf den Hund gekommen?

Habt Ihr je einen Leidenslaut vernommen?

Wir hecheln zwar mehr bei diesem Klima,

Aber ruhen doch mehr und findens prima,

Stöckchen holend in den Teich zu springen.

Wo Herrch*innen bald nach Atem ringen.

Weil Ihr so unter Hitze leidet, denkt ihr,

Da schickt man keinen Hund vor die Tür!

Und glaubt, die Hitze heißt wegen uns so.

Ein Irrtum aus römischem Sprachgebrauch

Dem folgten die dummen Germanen auch:

Im Sternbild "Großer Hund", der Sirius, 

- Und das ist kein astronomischer Stuss -

Geht im Juli/August mit der Sonne auf.

So nahm der "Hundsstern" seinen Lauf.

Jedoch ist da kein Klima im Firmament.

Den Wandel auf Erden habt Ihr verpennt!





Montag, 22. Juni 2026

Von Eliten und elitärem Denken

 Zweifelsfrei wird die künstliche Intelligemz auch Einfluss auf die gerade so durcheinander geratene Weltordnung ausüben. Kommt ja nicht von ungefähr,  dass Trump aus Angst, ihm könnte noch  größerer Kontrollverlust bei seinen digitalen Eliten drohen, jetzt schon deren Errungenschaften mit Exportverboten belegt.

Das zeigt aber auch, dass er nicht der hellste Stern im "Starsprangled Banner" ist,", wenn er glaubt, Datentransfer überhaupt noch reglementieren zu können.

Zum Beispiel haben sich "Palantier Technologies" iher rechtslastigen Gründer Peter Thiel


und Dr. Alexander Karp seit ihrer Gründung 2003 derart mit Krakearmen im Sicherheitsbedürfnis vieler Staaten festgesaugt, dass sich Apple und Microsoft sowie der in der KI allgegenwärtige Elon Musk schon sorgen müssten, bald zu den Abgehängten zu zählen. 

Nahezu alle Größen im Social-Media-Business leiten ihre rund um den Globus eingesammelten Daten auf Rechner in den Vereinigten Staaten. Man muss davon ausgehen, dass auch die Eliten der meisten übrigen Länder sich für die Kommunikation der gängigen Dienste bedienen, weil sich ja nicht jeder die "eigene Wahrheit" schön schreiben kann, wie der POTUS mit seinem "Truth Social".

Um ihre Texte oder Programme effektiver und schlagkräftiger zu machen, bedienen sich nicht nur Politiker, sondern zunehmend auch die Wissenschaften der Künstlichen Intelligenz. Andererseits aber erkennen forschende Analytker*innen dabei alarmierend etwas, was sie als KI-Halluzinationen bezeichnen.


Was könnte die Multliplikatinon von nur haarscharf daneben liegenden Interpretationen für Auswirkungen haben? Nur mal angenommen, auch solche Halluzinationen geraten unerkannt in den grundsätzlich von KI korrelierten Datenbestand für die Downloads argloser User: Bedeutete das dann, dass diese kulminiert unf rasend schnell zu einer sukzessiven Verblödung oder zumindest entgeistgten KI führten? Ich erinnere da an das simple Schachbrett-Theorem aus den Mathebüchern der Schulzeit: Am Anfang scheint der Deal dem Sultan günstig, das Weizenkorn auf dem ersten Feld dann auf dem jeweils nächsten nur zu verdoppeln. Für die so entstehende Menge, die auf dem 64sten fällig wäre, reichten dann aber alle Weizemernten der Welt nicht mehr.

Umgesetzt auf die Vetdopplumg desaströser, digitaler Daten bei jeder weiteren gutgläubigen Nutzung käme es wohl zum Erlöschen jeglicher  elitärer Einflüsse - sowohl im Denken als auch im Lenken. Geistes-Wissenschaften müssten ohne kühne Geister auskommen. Natur-Wissenschaften kämen zu dem Ergebnis, dass die Natur sowieso nicht mehr zu retten ist.

So wäen die am Ende übrig bleibenden KI-Eliten isoliert ihrem elitären Dasein überlassen. Elite erwächst eben nur aus dem Großen und Ganzen. Bloßes, elitäres Denken aber hat ohne unabhängig Mitwirkende noch nie zu wahrhaft wehrhaften Eliten geführt.

Freitag, 19. Juni 2026

Phänomen "Bares für Rares"

Darf ich mich als Zugehöriger zu dieser Altersgruppe überhaupt über das Senioren-Fernsehen lustig machen? Vielleicht verleiht mir das ja eine Legitimation, wenn ich mich wie bei den Anonymen Alkoholkern oute.

Hallooo, ich bin der Claus, 77 Jahre alt und habe bei der Hitze nichts besseres zu tun, als bei zugezogenen Vorhängen auf allen zu "erzappenden" Kanälen


Horst Lichter mit seinem Format "Bares für Rares" zu gucken. Dabei ist es mir piepegal, ob das noch Folgen sind, die in der Pandemie aufgezeichnet wurden oder deren Aktualität an dem veränderten Bart des Moderators zu erkennen sind. Ich bin schlichtweg süchtig!

Ich könnte als Entschuldigung vorbringen, dass mein mich lange Jare begleitet habender Laptop seinen Geist aufgegeben hat, aber das wäre eine krasse Lüge.

Tatsächlich bin ich immer aufs Neue fasziniert, wie mich dieses von Warner Bros. einfach gestrickte Konzept seit mehr als einem Jahrzehnt mit nimmt.

Ich war ja selber Sammler von schönen, seltenen und kurosen Dingen, deren vergänglicher Reiz mit jedem aufwendigen Umzug verblasste. Daher glaube ich nicht, dass  die Triebfeder, mit zu machen, allein das Veräußern der wundersamen Sachen ist. Was macht es schon für einen finanziellen Sinn,  ein altes Spielzeug für 100 Euro zu verkafen, wenn die Anreise nach Köln zuzüglich möglicher Übernachtungskosten ein Vielfaches verschlingt?

Geht es nicht eher ums Sehen und gesehen Werden? Aber bestimmt auch ums Personal, das jedem durch Expertise oder Erwerb einen krassen Promistatus beschert. Wenn sie nicht gar zu echten Kultfiguren aufsteigen, wie der gespielt prolliige Waldi, dessen Erstgebote mittlerweile zu einer eogenen "Währungseinheit" geworden sind.

Was animiert mich da eigentlich, da ich doch auch genügend hätte, was bei einer Haushalts-auflösung in nicht mehr allzu weiter Entfernung im Sperrmüll landete?

Ich fänd es viel zu mühselig, mich zu bewerben und dann womöglich anzureisen:

Ich bin fasziniert  vom Wissen der Expert*innen und vom oft verblüffenden Wertschätzung der präsentierten Artifakte. Es gibt keine Sendung, aus der ich nicht für unseren eigenen Bestand etwas lernte. Aber ehrlich, was für mich die Sendung auch so interssant macht, sind  die Menschen und heraus zu finden, weche Motive sie wirklich antreben.  "Bin ich im Fernsehen?" 

Wenn das Pharisäertum ist, dann bin ich natürlich einer.

Da sitze ich im Aquarium und genieße via Glotzophon die Artenvielfalt eines eunmaligen Menschenzoos. Geht's noch!

Aber "Bares für Rares" wie einen Menschezoo zu sehen, ist immer noch respektvoller, als der Blick unserer kolonialen Vorfahren auf "ihre Eingeborenen".

Hier ein Bild aus Wikipedia:


Mittwoch, 17. Juni 2026

Parteiräson

Wieso übersehen so viele Partei-Soldaten weltweit, dass die Räson, den Leitlinien ihrer Spitzen zu folgen, Schritt für Schritt, Abstimmung um Abstimmung, die demokratische Selbstreinigung verhindert?

Gibt es wirklich nicht einen oder eine unter Trumps  republikanischen Volksvetrter*innen mit Verstand oder zumindest Gewissen, gegen das mitunter absurde Regime von POTUS aufzustehen?

Soll heißen: Ist  denen denn garnichts  mehr peilich?

Imperator und Gladiator
Martial-Arts-Fan und MAGA-Macho
Quelle:faz.net


Offenbar gibt es den Widerstand aus eigenen Reihen nur noch im Mutterland der Magna Carta, wo Premier Starmer sich derzeit in erster Linie gegen Spitzenkräfte seiner eigenen Labour-Fraktion zu Wehr setzen muss.

Auch bei uns  werden ja von der Presse Spitzenkandidat*innen schon als Verlierer gesehen, wenn sie bei der Nominierung nur um die 80 Prozent der Stimmen auf ihren Parteitagen bekommen. Dabei liefert ein nicht vorhersehbares Abstimmungsergebnis - wie vor einigen Tagen bei der FDP - viel eher ein Signal innerparteilich intakter demokratischer Verhältnisse.

Was für ein Aufschrei hingegen, wenn bei den Christlichen - natürlich von außen - ein Kanzler oder Ministerpräsident plötzlich infrage gestellt wird.

Der Wunsch der Basis nach Platzhirschen ist mittlerweile derart eingewachsen, dass regierende "Einheitsparteien", geführt von Solisten, auch bei uns selbstverständlich werden.

Das allein mit der "Brandmauer" gegen die  braune Welle begründen zu wollen, könnte sich als fataler Fehler erweisen.


Das Ergebnis der Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg könnte beruhigen. Aber das möglicherweise dicke Ende kommt ja noch im Herbst. Was, wenn die AfD im Osten aus einer der Landtagswahlen mit absoluter Mehrheit hervor ginge?

Gegen deren absolutistischen Kader-Gehorsam muss ein strategisches Konzept einer soliden demokratischen Basis her, das auch verlangen könnte über den Schatten der jeweiligen Parteiräson zu springen

Aber argumentatives Nachmachen bis hin zur Homophonie geht gar nicht!

Da muss der CSU-Eurpa-Rechtsaußen Manfred Weber schon aufpassen, dass er auf seiner selbst erzeugten Schmierseife nicht in die braune Scheiße schliddert.




Montag, 15. Juni 2026

KI konkret


Gestern las ich, dass KI durchaus ein Weg sein kann, dem Mangel an Fachkräften konkret und effektiv
zu begegnen. Die künstliche Intelligenz könne weniger qualifizierten Beschäftigten nämlich dabei helfen, anspruchsvollere Aufgaben zu bewerkstelligen. Der Schalk in meinem brüchigen Genick ließ mich diese These gleich auf die Arbeit einiger Minister im Merz-Kabinett ummünzen.

Aber dann fiel mir die US-Administration und ihr angestrebtes Export-Verbot für die KI-Programme von ANTHROPIC ein. Was ja ein massiver Eingriff in die freie Anwendung von KI bedeutete...


Ist der Zug für eine unpolitische, nur hilfreiche, KI denn schon abgefahren?

Damit ich auf meine alten Tage unter diesem Aspekt nicht gänzlich abgehängt werde, nutze ich für meine Posts ja auch schon KI zur Erklärung von Begriffen, die nicht mehr so geläufig sind. Was selbst Schüler mittlerweile zur schnelleren Bewältigung ihrer Hausaufgaben nutzen, kann ja wohl meinen Bloggs auch nicht schaden! Allerdings nutze ich KI ja nur, um mein Wissen bestätigend abzusichern. Mir ist schon klar, dass KI, der man einfach so vertraut,  auch bei Unbedarften den Weg zu gezielter Manipulation oder gefährlichem Irrglauben frei macht.

Aber was KI konkret kann, demonstrierte mir mein Sohn bei den leider vergeblichen Wiederbelebungsversuchen an meinem nach zehn Jahren treuer Dienste jüngst verstorbenen Laptop.

Schon als Student hat er die Familie mit preiswert zusammen geschraubten Computern beglückt. Aber durch seinen Job muss er heute viel mehr auf Augehöhe mit allen denkbaren Veränderungen sein, um nicht in die Digital- Diaspora zu geraten. Womit er mir gleich ein konkretes Anwendungsbeispiel für hilfreich eingesetzte KI demonstrierte, bei dem ich nur staunend daneben sitzen konnte:

In Windeseile aber auch mit Geduld nahm er das Gerät, das eben vor zehn Jahren noch "high end" war, komplett auseinander, fotografierte mit seinem Smartphone Festplatte, Akku und sonstige Serien-Nummern. Damit   forderte er dann sein KI-Programm auf, mit diesen Daten Fehler zu analysieren und gleich Reparatur-Vorschläge zu machen.


Statt das Gerät tagelang von einem Reparatur-Dienst für teures Geld doch nicht retten zu könen, hatte er im Bruchteil von Sekunden ein konkretes Urteil: Exitus!

Vermutlich ab kommenden Mittwoch hat meine nervige Textbastelei via Handy dann wohl ein Ende!

Freitag, 12. Juni 2026

500 Jahre Torgauer Bund

Es war ein Vorgang, der in der Folge in den Deutschen Geschichtsbüchern nie genug gewürdigt wurde. Heute vor 500 Jahren schlossen sich mehrere Fürstentümer zusammen, um der lutherischen Auslegung des Christlichen Glaubens zu mehr politischem Gewicht zu verhelfen: 

Am 12. Juni 1526 vereinten sie sich offiziell  zum Torgauer Bund, um dem katholischen Dessauer Bund etwas entgegen zu setzen.

Die Fürstentümer des Torgauer
Bundes sind lila markiert 

Das war quasi der erste Schritt der Evangelischen Glaubenslehre  zur Staatsreligion. Aber der Torgauer Bund konnte den Horror des Dreißigjährigen Krieges auch nicht verhindern, der 1618 begann und erst  1648 endete.








Für mich als Agnostiker, der das scheinbare Glück gehabt zu haben glaubt, in einer aufgeklärten Zeit zu leben, ist es immer wieder ein Rätsel, dass Glaube weiterhin die Macht hat, soviel böse Gewalt zu generieren.

Es ist ja nicht nur katholisch gegen evangelisch, das nach einem halben Jahrtausend immer noch zu Bluvergießen in Irland führt. Auch bei den Moslems schlagen sich ja Suniten, Schiiten und Alawiten wegen unterschiedlicher Auslegungen des Korans im Zorn die Köpfe ein. Die Hindus murxen die mitunter gar nicht so friedlichen Buddhisten ab und Juden und Palästinenser wollen sich gegenseitig ausrotten. Wehe die Gläubigen haben dann auch noch bei gleicher Religion unterschieliche Hautfarben.

Rund um den Goldenen Tempel
von Amritsar im Punjab 
- dem Zentral-heiligtum der Hindhus -
kam es 1984 zu einem Blutbad

Religion sei Opium fürs Volk philosophierte 1844 Karl Marcks  und verdächtigte sie, Triebfeder des Kapitalismus zu sein.

Der womöglich vielen Göttern huldigende Grieche Heraklit sah hingegen den Krieg als "Vater aller Dinge".

Meiner Ansicht lagen beide Denker aus heutiger Sicht falsch. Ich sehe die Verbrämung von Politik mit jeglicher Form des Glaubens noch selbst im Digital-Zeitalter als derart explosive Mischung, dass sie immerfort zum Zeitzünder der meisten Kriegshandlungen taugt.



Mittwoch, 10. Juni 2026

Die FIFA und der Charon-Dollar

 Damit der Fährmann Charon die Toten sicher über den Fluss Styx ins Jenseits shipperte, legte man ihm in der Griechischrömischen Antike als Obolus Münzen auf die geschlossenen Augen der Verstorbenen.


Eine Symbolik auch für den Weltfußball, dessen Sterben mit der in Kürze beginnenden Weltmeisterschaft schon begonnen haben könnte. Aufgebläht bis zur Unüberschaubarkeit, vergeben an zumindest zwei Gangster-Staaten zu  Eintrittspreisen, die den Begriff Volkssport ad absurdum führen.

Was baut sich da in meinem alten Hirn als ehemaliger Fußball-Schreiber für ein Schreckensbild auf!  

Giovanni Infantino legt dem Fußball Gold-Dollar nicht nur auf die Augen, sondern stopft ihm derart den Rachen mit fetten Scheinen, dass ja niemand noch einmal derart politisch aufmuckt wie vor vier Jahren in Katar. "Charon Trump" mit dem gerade neu erfundenen FIFA-Friedenspreis geehrt, hat den alten Kahn natürlich durch seinen Flugzeugträger Dwight D. Eisenhower ersetzt, aber dabei in seinem Größenwahn übersehen, dass dessen Verdrängung für den guten, alten Styx viel zu groß ist. So läuft der Fußball in der Mitte des Grenzflusses zwischen Dies- und Jenseits auf Grund. Kein Geld der Welt kann den Havarierten da noch retten.


RIP - Du ehemalige  Wonnekugel!