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| Quelle: Stern |
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| Quelle: T-online Der Deutsche Meister im Auftreten vor der Kamera mit der neu gegründeten Spezialeinheit der Bundespolizei |
Ich teile als Euro-Geschädigter die Wut der jungen Leute. Besonders die der Studierenden und SchülerInnen. Sie haben Stand heute durch die aktuellen Lebenshaltungskosten nicht nur zu knapsen, sondern auch in Zukunft keine wahre Perspektive auf Wohlstand, sofern sie nicht entsprechend erben. Letzteres jedoch könnte die Schere zwischen arm und reich sogar noch weiter öffnen. Das prognostizieren beinahe alle europäischen, volkswirtschaftlichen Studien.
Zwischen meinen in der Mitte der Vierziger angekommenen Kindern, meiner Frau und mir entbrennt beinnahe bei jedem Familien-Essen eine Diskussion ums richtige Erben unserer Immobilien, denn obwohl sie überdurchschnittlich gut bverdienen, haben sie keinerlei Aussicht, sich selbst einmal Wohneigentum zu ermöglichen. Oft wird mir dann vorgeworfen, ich hätte durch unseren früheren Lebensstil - von dem sie ja auch profitiert haben, ein Vermögen verschleudert.
Sie waren allerdings noch zu jung, um mitbekommen zu haben, wie der Euro die einstige Kaufkraft der DM quasi innerhalb eines Jahres halbiert hat. Zum Einführungsdatum der Banknoten, dem ersten Januar 2002; wurde der Euro mit 1,95583 D-Mark umgerechnet. Dann haben sich aber die ehemaligen Mark-Preise innerhalb von weniger als einem Jahr eins zu eins in Europreise verwandelt.
Ich bringe dann in solchen Fällen immer mein Pizza-Margherita-Theorem aus den Folgejahren der Einheitswährung, die wir im Italienischen Exil verbrachten: Vom Lire umgerechnet hat die einfache Pizza davor schon stolze 9 Mark gekostet. Nach dem ersten Euro-Jahr kostete sie bereits 9 bis 10 Euro. Das musste schon 2008 einfach schnurstracks in eine Krise führen, in der wiederum der Steuerzahler die Crashs diverser Banken abwenden musste, owohl sich im gleichen Zeitraum Löhne, Gehälter und Renten ja nicht verdoppelt hatten. Diese allein als Wohltat von ihren Schöpfern beschriebene Mega-Inflation wurde dann auch von den Geld-Politikern durch die Scheinvorzüge des grenzenlosen Zahlungsverkehrs nachhaltig schön geredet,
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| Neben meinem Pizza-Margherita-Theorem gilt es auch den Capuccino-Komplott zu beachten - "aufgedeckt" von pixabay |
Haben wir munter aus dem Vollen weiter gelebt? Ja, nach den Infarkten in unseren 60ern hätten wir nie gedacht, dass wir zu den Alten gehören würden, die jetzt auf den Straßen beschimpft werden, alles verdengelt zu haben. Aber angesicht des heutigen Zustands auf der Welt muss ich denen ganz egoistisch entgegenhalten: Wir hatten's uns verdient und schön war's!
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Der Senioren-Generation nun vorzuhalten, sie hätten auf Kosten der Jugend und ihrer Zukunft gelebt, ist daher nur teilweise richtig.
Aber ist es denn schlimm, dass wir Mittelmaß-Menschen nun erst auf der Zielgeraden des Lebens lernen mussten, zu sparen? Ganz und gar nicht! Das bringt uns nämlich der protestierenden "Gen Z regelt" nur näher und entfernt uns auch immer weiter von den Versprechungen der Poltiker. Als Gefangene in dieser absolut verfahrenen, gesellschaftlichen Situation, in der seit jeher die Reichen immer reicher werden, und der Rest schauen muss, wie er mit den Gegebenheiten zurecht kommt, gerät langsam die Hilflosigkeit der Alten zum Gleichstand mit der der jungen Protestierer.
Natürlich haben wir den Vorzug der eingenen vier Wände, auch wenn das Wohngeld hier im Glashaus schon fast das Niveau einer früheren Miete erreicht. Aber die Kosten des täglichen Bedarfs lassen sich vor allem dadurch reduzieren, dass wir der Inflation durch den Konsum von Eigenmarken und Sondeerangeboten ein Schnippchen schlagen, und Frischeware bedingt nach Jahreszeiten einkaufen. Da wir besser kochen als das, was wir in Restaurants meist zu überzogenen Preisen vorgestzt bekommen, verspüren wir auch da keinen "Mangel an Luxus" mehr. Wir nehmen das Auto nur, wenn wir die Distanz zufuß nicht mehr schaffen und vermeiden tunlichst den ÖPNV dessen Preise in München für eine von den Grünen dominierten Metropole derart absurd sind, dass man billiger mit dem Auto in die City fährt.
Und denke ich an die Ukraine und Gaza in den bevorstehenden Wintermonaten - hier wie dort - leben wir mit "Bordmitteln" vergleichsweise doch immer noch ein erfülltes Leben zuende. - So lange es eben noch geht.
P.S. Gerade entdecke ich, dass dieser, sehr persönliche Post auf dem Prüfstand einer KI als "Parabel" eingestuft wurde. Als wenn ich das beabsichtigt hätte:
Eine Parabel zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:
Zwei Ebenen: Es gibt eine konkrete Bildebene (die vordergründige Geschichte) und eine übertragene Sachebene (die eigentliche Bedeutung oder Lehre).
Der „Tertium Comparationis“: Das ist der gemeinsame Nenner oder Schnittpunkt, an dem die Bildebene und die Sachebene übereinstimmen und der das Verstehen der Botschaft ermöglicht.
Rätselhaftigkeit: Die Absicht oder Lehre wird dem Leser fast nie direkt verraten; er muss den Text selbst entschlüsseln (interpretieren)
Alltägliche Situationen: Die Handlung greift oft alltägliche, leicht verständliche oder modellhafte Konflikte auf, um komplexe menschliche Verhaltensweisen zu veranschaulichen.
Bekannte Beispiele: Berühmt sind die biblischen Gleichnisse (z. B. Der verlorene Sohn) oder moderne Parabeln von Autoren wie Franz Kafka (Vor dem Gesetz) und Bertolt Brecht (Geschichten vom Herrn Keuner).
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| Quelle: mathepanik.de |























