Entfolgen bedeutet, das Abonnement eines Profils oder einer Seite in sozialen Netzwerken wie Instagram, Facebook oder X (ehemals Twitter) zu beenden, sodass dessen Beiträge nicht mehr im eigenen Feed erscheinen. Es ist das Gegenteil von "folgen" und wird durch Klicken auf "Nicht mehr folgen" auf dem Profil des Nutzers oder der Seite ausgelöst. Der Begriff ist eine deutsche Lehnbedeutung des englischen "unfollow".
| Quelle: Flaticon |
Für Social-Media-Surfer scheint das neuerdings eine der härtesten Formen der Verachtung zu sein. Ist aber auch nicht tapferer als das gemeinhin schon seit jeher praktizierte Ghosten - also sich einfach nicht mehr melden, wenn einem ein Kontakt lästig geworden ist. Dennoch auch hier mal die KI-Erläuterung.
"Ghosten" (vom englischen ghost = Geist) bedeutet, den Kontakt zu jemandem plötzlich und ohne Erklärung abzubrechen, indem man nicht mehr antwortet, Nachrichten ignoriert und wie ein "unsichtbarer" Geist verschwindet, oft im Dating, aber auch in Freundschaften oder im Beruf. Es hinterlässt bei der betroffenen Person oft Verwirrung, Unsicherheit und viele unbeantwortete Fragen.
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| Quelle: freepik |
Auf mich und meine Blogs bezogen: Müsste ich mir ernsthafte Sorgen machen?
Seit Jahren hat sich meine Follower-Zahl so absolut überhaupt nicht verändert, dass ich mich nun frage, ob die alle überhaupt noch leben oder nur vergessen haben, mich explizit zu entfolgen. Andererseits lässt die vom Provider zur Verfügung gestellte Statistik keinen Rückschluss darauf zu, wer mich alles ghostet.
Ich kann nur stolz berichten, dass der Dezember mit über 10.000 registrierten Zugriffen der Erfolgreichste für mein Geschreibsel war. Was mich einerseits stolz und dankbar macht, mich andererseits überlegen lässt, ob die trumpschen Posts auf "Truth Social" und "X" nicht langsam für's Seelenheil seiner Fans "unfollowed" und "ghosted" werden sollten.
Hier der Ausweg für alle, die meinen Posts zu Donald Trump nicht mehr folgen wollen:



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