Freitag, 23. Januar 2026

Da wo's Kapital vor kapitalen Lügen kapituliert

Quelle: facebook
Eine Botschaft im Schnee von Davos
Der größte und verlogenste Selbstdarsteller der "westlichen Hemisphäre" hat es wieder einmal geschafft. Das Davoser Wirtschafts-Forum, das ja per se schon länger unter der Kosten-Nutzen-Abwägung stehen sollte, hat der POTUS durch seine Erpressungs-Politik in Sachen Grönland kurzer Hand zu seiner Gala-Schau umgewandelt. Seine einstündige Selbstbeweihräucherungs-Rede hat er zudem, wieder einmal genutzt, um seine Sicht der einzig gültigen, nämlich seiner Wahrheit, weltweit zu verbreiten.: 
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/faktencheck-trump-rede-davos-100.html.


Dass er erwägt einen Teil seiner angedrohten Strafmaßnahmen zurück zu nehmen, mag zwar bei den betroffenen Staaten erleichtert aufgenommen worden sein, aber wie Vize-Kanzler Lars Klingbeil kurze Zeit später feststellte, ist all dem nur dann zu trauen, wenn es schwarz auf weiß in Vereinbarungen stünde.

Quelle: daimotion
Egal, was Clown Pennywise anstellt
für ihn regnet es immer Dollars

Trump, dem die UN schon länger ein Dorn im Auge sind, wäre aber nicht "der Don" wenn er nicht gleich neue Pläne dabei gehabt hätte. Sein Friedensrat, "Board of Peace", verlangt von den "eingeladenen" Teilnehmern nicht nur eine Milliarde Dollar Beitrittsgebühr, sondern auch absolute Unterwerfung unter seine Interpretation der jeweiligen politischen Lage. Gut, dass Frankreich und Deutschland erstmal nein gesagt haben. Generell sollte geprüft werden, wer von den angeblich 60 Staaten, die beitreten wollen, von uns Entwicklungshilfe bezieht.
Die Ergebnisse des gestrigen EU-Sondergipfels werden zeigen, wie sehr Europas durchaus vorhandenes Kapital der gefährlichen Allmacht dieses US-Präsidenten auf lange Sicht widerstehen wird. Widerstand oder Kapitulation? Trump hat Macron für seine Weigerung dem "Board of Peace" beizutreten, gleich mal wieder 200prozentige Zölle angedroht...

Zumindest wäre das Davoser Wirtschafts-Forum eine gute Gelegenheit gewesen, die EU als gleichwertigen  Global Player darzustellen. Mit dem Mercosur-Abkommen und dem avisierten Freihandels-Abkommen mit Indien wäre das ein Pfund gewesen, mit dem man gegen die Teppichhändler-Mentalität Trumps hätte wuchern können. Aber was macht das Europäische Parlament? Es verweist den partiell bereits unterschriebenen Mercosur auf möglicherweise lange Bank an den EUGH. Diese erneut demonstrierte Uneinigkeit ist das denkbar nachhaltigste Zeichen von Schwäche für einen Kannibalen wie den US-Präsidenten. Ist Europa noch zu retten? Oder sollte es nicht gleich heißen: Rettet die Vereinten Nationen!!!


Quelle WarnerBros
Der Clown Pennywise
aus Stephen Kings Roman "Es"
https://de.wikipedia.org/wiki/Es_(2017)#Produktion

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