Mittwoch, 9. Dezember 2015

Imagination

So müssen wir uns diese Menschen vorstellen!
Dazu braucht ihr noch nicht einmal die Augen zu schließen.
Es ist gar nicht schlecht, wenn ihr den ganzen  weihnachtlichen Glitzer-Kram mit einbezieht.
Nicht jeden Schrecken muss einer selbst oder im Fernsehen erlebt haben:

Es ist kalt und regnerisch.
Nachts wird auf der nackten Erde geschlafen.
Nur noch das, was man bei sich hat, ist geblieben.
Die Schuhe sind durchgelaufen.
Alles, was an Besitz da war, liegt in Schutt und Asche.
Viele der Liebsten sind tot.
Der Kampf für die richtige oder falsche Seite hat nichts gebracht außer Blutvergießen
Die Fahrt übers Meer war rau und nass.
Viele haben sie nicht überlebt.
Andere in der Schlange haben solche Verluste nicht erlebt.
Sie wollen nur die Chance auf ein besseres Leben.
Für die Forderung nach diesem Grundrecht  werden  sie angefeindet und diskriminiert.
Wenn euch nur bei einem dieser Sätze schauert, müsst ihr euch dennoch nicht schämen, dass ihr euch hilflos führt, weil ihr nicht helfen könnt oder helfen wollt.


Aber hört auf, nur schwarzweiß zu sehen!!!





















Allein der Steuerüberschuss dieses Landes deckt die Kosten für unsere Gastfreundschaft ab. Richtig angelegt wird sich diese Investition - wie schon immer - auf das Gemeinwohl und die Volkswirtschaft auswirken sowie die Sicherheit eurer Renten erhöhen. Also lasst Farbe in das Bild und seht die aktuelle Wahrheit!

Claus Deutelmoser: "Die Flucht" (Akryl auf Malkarton  9. 12. 2015)























Was wäre  ohne unsere Hilfe?

Die Flucht aus der Hölle in eine finstere Zukunft

Montag, 7. Dezember 2015

Automatismen von Liebe und Mitleid

Vor einigen Tagen entkam im Osten Deutschlands ein Rindvieh auf dem Weg zum Schlachthof und ließ sich nicht wieder einfangen. Das fand ich irgendwie verständlich, obwohl ich leidenschaftlicher Fleisch-Esser bin.

Weniger verständlich fand ich allerdings, dass der Polizei nichts besseres einfiel, als der "finale Rettungsschuss". So ging es wohl auch anwohnenden Bürgern. In den Nachrichten war zu sehen, wie sie auf der Stelle, an der die Kuh nieder gestreckt wurde, Kerzen und Blumen als Zeichen ihrer Anteilnahme hinterlassen hatten. Das Mitleid hat das Rindvieh quasi in den Stand  der "heiligen Kuh" erhoben und in der Art des Gedenkens  auf eine Stufe mit den Opfern der Pariser Terror-Opfer gestellt.

Das fand ich irgendwie paradox, Ein zum Tode verurteiltes Schlachtvieh starb des gewaltsamen Todes, der ihm von Anfang an zugedacht war. Wieso liegen dann nicht vor allen Schlachthöfen dieser Republik Halden von Blumen oder brennen Tausende Kerzen? Und was sind das für Menschen, die im anonymen Gemenge jedesmal hingehen, um ihre Trauer auszudrücken - für Menschen, die sie nicht gekannt haben und die sie im Leben vielleicht gar nicht gemocht hätten?
Ob Lady Di oder die Opfer von Paris - interessant ist die unterschiedliche Bewertung oder Wertigkeit der Opfer:

Unmittelbar vor den Anschlägen in Paris kamen bei einem Bomben-Attentat im Libanon ebenfalls über 100 Menschen um, ohne dass gleich zum heiligen Krieg aufgerufen  wurde oder sich die Weltgemeinde zur gemeinsamen Trauer vereinte. Auf einer Insel im Tschad wurden wenig später Frauen und Kinder auf einem Markt vom Boko Haram in die Luft gejagt.

Die Welt würde eigentlich aus den Trauerzügen nicht mehr heraus kommen, deshalb muss vielleicht selektiert und bei Nationen getrauert werden, die in der Lage sind, spektakuläre, kriegerische Maßnahmen einzuleiten..

Als Pazifist und Nutznießer unserer großartigen Verfassung bin ich in diesen Tagen im permanenten Gewissens-Konflikt, der noch dadurch verstärkt wird, dass ich deswegen an meiner Fähigkeit zu lieben und mit zu leiden zweifle.

Am 19. Dezember soll eine Lichter-Kette als friedliche Demonstration von München nach Berlin führen. Das ist ein großartiges, solidarisches Vorhaben, Aber welche Nachhaltigkeit hätte diese Aktion ?

Giovanni di Lorenzo - heute eloquenter Chefredakteur der ZEIT - war vor 23 Jahren Mitinitiator der ersten Lichter-Kette gegen Fremden-Hass. Hat sie die Nation seit Hoyerswerder nachhaltig erleuchtet?

Die schwarze Seite des Deutschseins zeigt heute als Partei-Bewegung noch viel wirkungsvoller ihre Fratze. Aber damals hätte ich mich noch hoffnungsfroh eingereiht, wenn ich im Lande gewesen wäre. Ich empfing die Botschaft weit weg als TV-Video-Schnipsel noch dazu mit falscher Interpretation.

Dennoch löste das bei mir grundsätzliche  Überlegungen aus, ob unser Verhalten in Liebe und Mitleid nicht Ergebnis einer Manipulation durch PR ist. Die Bilder und Nachrichten lösen einen Reflex aus, der uns motiviert, ein Teil des Ganzen sein zu  wollen. Das Schlimme ist, je nach Reizschwelle treibt es uns in die Lichterkette oder in die Massen der PEGIDA.

Und ist es nicht bei der Liebe genauso? Die Daily Soaps vermitteln uns ein überzogenes romantisches Bild, an der wir die Realität des Ehe-Alltags messen, und die Porno-Industrie suggeriert, dass wir "hopelessly undersexed" sind. Unzufriedenheit führt zum Wunsch nach Veränderung. Der Wunsch nach Veränderung lässt - wenn er in Gewalt ausufert - aber irgendwann keine Rückschlüsse mehr zu, ob er auf einen Mangel an Sex zurückzuführen ist...

In keinem Land der Welt wird das "I love you!" so inflationär missbraucht wie in der Porno-Weltmacht USA. Ist es da dann ein Wunder, dass der tödliche Schusswaffen-Gebrauch fast gleichrangig ist?

Samstag, 5. Dezember 2015

Nikolaus-Erinnerungen


Wieso sich meine Eltern bei der Schreibweise meines Vornamens für das C entschieden haben, war nicht zu klären. Vielleicht haben sie sich gedacht, dass das der Rübe einen Hauch von Besonderheit vermittelte. Richtig hat das eigentlich nichts gebracht,Nur Probleme, wenn in Schriftstücken und Dokumenten das K korrigiert werden musste. Selbst auf meiner Geburtsanzeige wurde mein Vorname falsch geschrieben und nicht korrigiert, weil man in der Währungsreform nach dem 2. Weltkrieg wahrhaft anderes zu tun hatte.

Meine Mutter versuchte mich durch die Namens-Nähe zum Nikolaus zu trösten , wenn meine Klassenkameraden sich - kaum dass sie schreiben konnten - über das C lustig machten. Schließlich war ein Held unserer Kindheit in Hamburg der Pirat Klaus Störtebeker. Hätte ich damals nur gewusst, dass er auch als Nikolaus oder Claas aktenkundig geworden war...

Heute wird man vielleicht sagen, dass ich hyper aktiv war. Deshalb lernte ich überwiegend die Schattenseiten der diversen Legenden-Bildung um den Nikolaus kennen: Er war eine erzieherische Droh-Instanz. Während meine braven Schwestern am 6.!2, schon früh morgens einen Sternen-Teller voll mit Keksen, Marzipan und Früchten bekamen, hing über meinem Bett nur die Rute. - Immerhin von einem roten Schleifchen zusammen gehalten.

Erst wenn ich aus der Schule kam, lenkte mich  meine listige Mutter verspätet auf  einen gründlich versteckten Nikolaus-Teller..

Nach unserem Umzug in die Bayrische Landeshauptstadt wurde das Nikolaus-Thema noch schlimmer. Denn hier kam er ja in Begleitung der Krampusse. Wild prügelnde Gesellen.

Auf der Privat-Schule war unser lieber Musik-Professor - ein Reger-Schüler, der in mich die Hoffnung einer Karriere als Opernsänger setzte - der milde Nikolaus, der versuchte meine Sünden mit der musischen Begabung aufzurechen. Aber da hatte er die Rechnung ohne den Direx und unseren Englisch-Lehrer gemacht, die stets ein ganzes Jahr zu warten schienen, in den Teufels-Masken, schwarzen Strumpfhosen und Zottelpelzen  straffrei auf mich einzuprügeln.

Mit dem erwachsen Werden passierte es, dass ich mich selbst  zu einer Art Nikolaus entwickelte. In Übersee hatte das seine Vorteile - auch das C. Mein langer Nachname bereitete oft Schwierigkeiten. So dass ich immer häufiger sagte "call me Claus, like Santa!" Ich war nicht mehr der "longnameone", sondern eine Art Marke. Noch heute schreiben mich ehemalige Kollegen mit "Dear Santa" an.

Eine Bank hätte ich in einer Weihnachtsmann- oder Nikolaus-Verkleidung nie ausrauben können. Schon bei den Kindern und deren Freundeskreis flog ich auf.

Einmal habe ich mir echt Mühe gegeben. Es hatte geschneit, und im Garten lag eine ordentliche, unberührte Schneedecke. Damit alles schön echt aussah, sprang ich von der Gartenmauer, als käme ich direkt aus dem Himmel, und polterte gegen die Terrassen-Tür. Die Kinder waren starr vor Schrecken. Mit Ausnahme meines damals sechsjährigen Sohnes. Der winkte nur lässig ab:"Das ist ja der Pappi!"

Durch den schweren Umhang und die Glaswollen-Bärte und -Brauen wurde das ganze zur echten Tortur. Nie wieder wollte ich den Nikolaus geben.

Dienstag, 1. Dezember 2015

Das Bärchen ist los

Woody Allen, der heute 80 geworden ist, kennt sich aus, wenn er behauptet: "Es gibt nichts Komisches am Altern - außer für die anderen".

Wir sind ja noch jünger, und deshalb finden wir auch den Spruch, der Mae West zugeschrieben wird passend:"Altern ist nichts für Feiglinge."

Hätte ich doch bloß in jüngeren Jahren nicht all die Witze über das Altern erzählt. Ich hätte ahnen müssen, dass ich dafür bestraft werde. Wir nehmen nämlich bereits jede Phase mit, für die ich die passenden Spitzen-Jokes hatte:

Die präsenile Bettflucht haben wir als Langschläfer noch unter Kontrolle. Was uns zunehmend Sorgen macht, ist das kurzfristige Wiederholen von Geschichten, und das nachlassende Gedächtnis, dass wir sie bereits erzählt haben. Die "Zweitvergesslichste von allen" hat aber bereits ihr Langzeit-Gedächtnis geschärft. Wenn ich noch Namen suche, hat sie sie wie aus der Pistole geschossen parat, muss mich aber fragen, wie der "Tatort" vom vergangenen Sonntag geendet hat.

Die Weinerlichkeit erreicht uns täglich bei den Nachrichten. Wir können es einfach nicht fassen, was mit unserer Erde und den Menschen geschieht. Die Hoffnung, dass die Machtgeilen sich von den Geistern der Weihnachten bekehren lassen wie der Ebenezer Scrooge des Oscar Wilde, haben wir längst aufgegeben. Keine Ahnung, ob das daran liegt, dass Politiker immer jünger werden, und nur ein Bruchteil von dem gesehen haben, was mir zu erleben, vergönnt war.

Uns laufen die Tränen vor Trauer und Hilflosigkeit herunter, und manchmal schreien wir uns sogar vor lauter Verzweiflung mit längst ausgeleierten Argumenten an.

Da tut es gut, dass wir zur Kompensation bereits unsere Alters-Infantilität aktivieren können. Und da kann ich  derzeit Woody Allen noch widersprechen. Wenn wir den Schalter umlegen, finden wir uns sehr komisch und lachen über uns ebenfalls - Tränen...

Neuestes Spaß-Objekt ist ein kleiner rotbrauner Bär, der plötzlich als Schlafgenosse auftaucht. Unsere angematschten Hirne sind also in den späten Abendstunden damit beschäftigt, mit welcher Pose dieser Bär den Partner im Bett überrascht. Mal macht er sich auf meinem Kissen breit, mal steckt er im Nachthemd meiner Frau. Mal ragen nur seine Füße unter der Bettdecke hervor oder er schlägt auf der Überdecke Purzelbäume.

Und er hat etwas geschafft: Meine besser Hälfte, die von ihrem Steinzeit-Handy nicht lassen kann und sich weigert, die Handhabung meines Smartphone zu verstehen, hat ihren Scharfsinn aktiviert, um dieses diskriminierende Foto von meinem Nachmittags-Schläfchen zu machen. - Den Bären hat sie mir natürlich "aufgebunden".

Immerhin ein Fortschritt

Donnerstag, 26. November 2015

Triple A

Manchmal kommt mir die Börse so vor wie das sprichwörtliche Ejakulat des Gehenkten, Je mehr Menschen es schlecht geht, desto mehr steigen die Kurse. Alle warnen vor einem Mega-Crash und einer neuerliche Finanzkrise wie vor acht Jahren. Für ein Maximum an Ablenkung ist ja durch die lodernden Feuer in Nahost, Arabien und Afrika gesorgt.

Mittendrin im Manipulations-Netz der Märkte hocken die Rating-Agenturen und vergeben ihre Einschätzung in Noten. Die Höchstnote für ein Daten-Konglomerat aus Staatsverschuldung, Brutto-Sozialprodukt, Aktien-Werten und Impulsen für die Weltweite Finanzpolitik ist AAA oder auch Triple A genannt.

Da die letztlich verbliebenen Triple A-Länder alle in Zentral-Europa liegen und gewissermaßen von Deutschland angeführt werden, darf es nicht wundern, dass alle Flüchtlinge und Asylanten genau hier hin wollen.

Verschwörungstheoretiker ziehen jetzt Zeitpunkt und Menge, sowie die jeweilige Gesetzgebung der Staaten mit ins Kalkül und sehen darin einen bewussten Akt der Destabilisierung. Mag sein, dass die EU manchen Macht-Manipulatoren zu mächtig geworden ist, aber wer wäre denn bereit, einigermaßen funktionierende Systeme in ihrer Harmonie derart zu stören?

Das geht tatsächlich ganz leicht, wie ich im engsten Familien-Kreis kürzlich erfahren musste, als meine Frau und ich die vierzig Jahre unserer Ehe mit den Kindern feierten. Meine Frau liest ja meine Posts nicht, weiß aber durch Zuflüsterung, dass ich sie dort die "Zweitbeste" nenne und mich gelegentlich liebevoll über sie lustig mache.

Das war nun Anlass für das Familien-Rating den Status unseres Oberhauptes neu definiert haben zu wollen. Wieso nur "Zweitbeste", wo doch die "Beste von allen" längst tot sei? Wieso sich der Status in all den Jahren kein bisschen verändert hätte?

Die Gegenwehr, wieso die Kinder die Blogs - wie vor Jahren versprochen - für ihre Mutter nicht ausgedruckt hätten, ließen sie nicht gelten, obwohl das ja die Harmlosigkeit dokumentiert hätte...

Für das Ausharren mit mir, die liebevollen Annehmlichkeiten und die Aufopferung für die Familie müsste sie doch längst die "aller, aller Allerbeste" genannt werden...

Das ist doch viel zu Sperrig zum Schreiben, entgegnete ich. Da könnte ich sie ja gleich "Triple A" nennen.

Ja, wieso eigentlich nicht?
Auszeichnung per Akklamation!
So wird Politik gemacht!
Die "Zweitbeste" ist ab sofort - der Abkürzungsmode folgend - "TA".

Montag, 23. November 2015

Wie die Alten sungen...

... so zwitschern auch die Jungen. Ob Johann Wolfgang von Goethe in seinem zeitkritischen Gedicht den Volksspruch aufgenommen oder dass seine Zeilen zur Redewendung wurden, sei dahin gestellt.
Er meinte es sicher nicht biedermeierlich verkitscht, sondern gesellschaftskritisch. Dass die Kids sich in jener Zeit des Wohlseins so verhielten, wie es ihnen die Eltern vorlebten, erschien dem dichtenden Politiker ein Zeichen für den gesellschaftlichen Stillstand vor der Revolution 1848.

Vielleicht müssen die übrig gebliebenen Geschichtsschreiber das letzte Jahrzehnt des 20. Jahrhundert ja auch als "Vormärz" für eine dramatische Entwicklung der Welt seit 2001 sehen. Allerdings ist den "Kindern" diesmal angepasstes Verhalten nicht vorzuwerfen, weil sie im Eiltempo der IT-Entwicklung immer "up to date" sein müssen. Heute hieße der goethische Spruch vermutlich:

Wie die Alten smsten, twittern nur die Dümmsten.

Die erste Anwender-Generation hinkt trotz ernsten Bemühens derart hinter der ihrer Kinder her, dass zum Altern auch zusätzlich noch das Gefühl der Ausgrenzung und der technologischen Überforderung kommt.

Gestern hat mein Sohn mit seinem engsten Freundeskreis seinen 34. Geburtstag bei uns mit einem Brunch gefeiert. Bis auf eine Psychologin waren sonst alle mehr oder weniger mit IT oder technologischer Zukunft beschäftigt. Einer ist sogar "Entwicklungshelfer" für E-Autos.

Als ich in einer Atempause der vielstimmigen Unterhaltung fragte, wie ich den Terror einer bestimmten Gruppen-App, die sich mitsamt dem Handy meiner bemächtigt hatte, wieder los würde, kam als Antwort, dass sie eh bald schon nicht mehr benützt werde.

Und weil sie nicht über mich lachen wollten, suchten sie auf ihren Smartphones unter Classic den Klingelton "Enten-Geschnatter". Geräuschemäßig verwandelte sich  unser kleines Appartement flugs in einen vielstimmigen Enten-Teich.

Jetzt könnte ich daraus fahrlässig ableiten, dass die  Menschen, die die "Zweitbeste" und ich beim Heranwachsen begleitet haben, ihr kindliches Gemüt pflegen. Aber da sie zuvor ernsthaft über die terroristische Bedrohung diskutiert haben, erscheint mir diese Unbekümmertheit eher wie ein Schutz-Mechanismus. Es kann ja auch kein Zufall sein, dass die Mittdreißigerinnen - ohne sich eigens abgesprochen zu haben - in den nächsten Monaten aus einer gesicherten Lebenssituation Kinder in die Welt setzen...

Ein kleiner Streit mit meiner ebenfalls schwangeren Tochter, öffnete mir dann zusätzlich die Augen:
Diese Generation scheint im Sinne von Sartre existenzialistischer zu sein, als es von uns intellektuell jemals verlangt wurde:

Carpe diem - im Jetzt und Hier!