Bei allem, was die Welt gerade in maximale Unruhe versetzt, vergisst man leicht, dass uns die Erde selbst mit ihren Erschütterungen heimsucht. Seit wir in Ligurien auf einem Felsenkamm leben, bin ich dort immer online mit dem Erdbeben-Monitor. Der ist zwar auch kein Schutz vor Erdbeben, aber ein halbwegs verlässliches Frühwarnsystem. Allerdings als unser Haus durch zwei kurze Erdstöße derart erschüttert wurde, dass die Kerzen aus den Leuchtern flogen, hatte ich vorher kein Signal bekommen. Der Computer war abgeschaltet (!?). Schäden am Haus gab es auch keine. Da haben wohl die Erdbeben-Anker, die unsere Außenmauern im inneren mit Stahlseilen durchziehen gut funktioniert.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es kaum ein größeres Gefühl der Hilflosigkeit gibt, als ein Erdbeben zu erleben. Zweimal hätte es mich erwischen können: In Zamboanga auf Mindanao in den südlichen Philippinen war ich gerade in einem Restaurant beim Mittagessen, als ich mit meinem Stuhl vom Tisch geschleudert wurde und zwei Meter versetzt bei anderen Gästen landete. Und dann war da noch der "After-Shock" nach dem großen Kalifornischen Erdbeben von 1996, der mich unweit von Disneyland in Anaheim mitten in der Nacht erwischte...
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| Quelle: Wikipedia Seismographische Darstellung des Epizentrums |
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| Quelle: visit.gemona |
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| Quelle: Venzone Torismo |
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| Quelle: Verliebt in Italien Malerisch wie einst - auferstanden aus den Trümmern: Gemona del Friuli |




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