![]() |
| Quelle: Eli der Elefant |
Es fängt an mit den Kürbissen, die allenthalben auf den Straßen und seit Sonntag auch hier im Glashaus vor dem Wohnzimmer-Fenster Fratzen schneidend herumkullern. Die Zusicherung meiner Frau, die Hokkaidos ergäben nächste Woche eine wunderbare Suppe, erinnerte mich an mein sommerrliches Kürbis-Desaster auf der Burg, wo ich eine neue Kreation mit dem "Langweiler" dadurch versaut habe, dass ich die kurze Garzeit samt Schale falsch eingescchätzt hatte.
Was wurde aus dem Kürbis-Matsch? Natürlich wieder eine Suppe - bei fast vierzig Grad im Schatten!
![]() |
| Quelle: FAZ Medusa Klum als Maschine fürs Eigenmarketing |
![]() |
| Quelle: t-online |
Der Horror-Hype muss befeuert werden, damit der geplagte Einzelhandel seine Untensilien des schönen Schreckens in den als Geisterbahnen dekorierten Schaufenstern als Marktbelebung an die Monster-Süchtigen loswerden kann.
In meiner Kindheit mit den amerikanischen Nachbarn, war das Herumgeistern in blutigen Bettlaken mit Sehschlitzen und Trick'r-Treet-Schreien nur einen Abend lang allein den Kids vorbehalten. Schon meinen älteren Schwestern war das peinlich. Heute scheint Halloween überwiegend ein Indoor-Erwachsenen-Ding zu sein, weil man die Kinder in den Wohnschluchten ja bei realem Schrecken längst nicht mehr allein vor die Tür schicken kann.
Klingt der Post jetzt nach Spaßbremse? Ich gönne jedem den Horro-Spaß in horrösen Zeiten. Gibt ja sonst kaum noch etawas zur Entspannung. Aber dass mein Hearts-Computer-Cardgame schon seit Samstag mich und meine fiktiven Mitspieler wieder verkleidet hat und obendrein nach meinem sommerlichen Scheitern mit Kürbis geschmückte Karten spielen lässt, nehme ich Greenfelt echt übel.




Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen