Mittwoch, 31. Dezember 2025

Morgen Kinder - wird's nix geben!

 Die traurigste Bilanz zum Jahreswechsel stammt vom Weltkinderhilfswerk UNICEF. Dessen Statistiker stellten fest, dass noch nie so vielen Kindern rund um den Globus die wichtigsten Jahre für ihr zukünftiges Leben in Kriegs- oder Krisengebieten gefristet haben wie 2025. Bald jedes fünfte sei von Armut und Hunger sowie vom Mangel an medizinischer  und schulischer Grundversorgung in seiner gesunden Entwicklung behindert.

Da kommt einem UN-Genrealsekretär António Guterres wie ein Verzweifelter vor, der versucht gegen die Brandung zu predigen, wie einst Demosthenes. Müsste er sich doch eingestehen, dass die Vereinten Nationen nicht nur  durch den Mittel-Entzug Trumps sowie dessen globale Rundumschläge eine andere geworden ist. Humanität gerät im "Macht-Dreieck der Tritracht" derart ins Hintertreffen, dass die UN nur noch eine Zahnlose Tigerin ist. Quasi scheitert jede noch so gut gemeinten Resolution immer am Veto der drei Supermächte.

Wie die NATO scheint nun auch die UN in Gefahr "obsolet" zu werden. Die mahnenden Worte, die Welt müsse weniger für Waffen aber umso mehr für Umwelt- und Katastrophen-Schutz sowie gegen Hunger und zunehmende Verarmung unternehmen, verhallen in der dialektischen Kakophonie der Kriegs-Treiber.

Dieses UNICEF Foto des Jahres 2025
zeigt eine junge Afghanin, der
die Taliban-Herrscher nur ein Minimum
an schulischer Bildung zugestehen

Wenn selbst das selbsternannte Volk der "Dichter und Denker" so rabiat viele Schulden für Verteidigung macht. dass an der Bildung und ihrer Infrastruktur gespart werden muss, steht die Zukunft gleich mehrerer Generationen auf dem Spiel. Gekürzte Mittel sind ja längst schon Ursache , dass unsere Jugend im internationalen Wettbewerb immer weiter ans Tabellen-Ende rutscht. Da stellt sich die Gretchen-Frage doch schon von selbst:

Was bleibt für den dann  eventuell wehrpflichtigen Nachwuchs übrig, das sich überhaupt noch zu verteidigen lohnt?

Obwohl ich als alter Mann ja sowieso nichts ändern kann, schäme ich mich, einer Friedens-Genration anzugehören, die ihren Kindern solche Lasten auferlegt. Als Großvater eines begabten Enkels wünsche ich mir für 2026, dass die gezwungener Maßen immer hilfloser wirkende Politik, schnell Mittel findet, ihm und seinen Altersgenossen doch noch ein Leben zu ermöglichen, in denen er Möglichkeiten so ausleben kann, wie wir Nachkriegskinder das konnten...

Quelle: FAZ
Aber welches Kind vermisst schon Bildung,
wenn es täglich Hunger hat?
 Allen ein hoffentlich friedvolleres Jahr 2026!

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