Montag, 4. Dezember 2023

Der ultimative Christmas-Fiction-Kalender am 5. Dezember 2023

 



Quelle: Chrombuchstaben
 


Für alle, die "fünfe gerne gerade sein" lassen wollen,
ist die strapazierte "stade Zeit" ja heuer eher nix.
Aber kann die überhaupt noch so still sein, wie wir sie wollen?
Bei all den Treibern und Betreibern dieses oder jenes Kriegs

Sonntag, 3. Dezember 2023

Der ultimative Christmas-Fiction-Kalender am 4. Dezember 2023






Quelle: Birkmann Ausstechformen


In den Regalen für Back-Zutaten fand man schon vor Monaten kaum noch was.
Der Trend geht ja bei solchen Preisen von selbst zum Kekse selber machen.
Quasi durch die Kekspreis-Inflation bei den Konditoren ergab sich das:
Wieder Kekse futtern wie einst bei Muttern und über Lieferketten lachen






 

Samstag, 2. Dezember 2023

Der ultimative Christmas-Fiction-Kalender am 3. Dezember 2023

1. Advent


Quelle: Ballonparadies Zeulenroda


Wären die Zahlen des Bundeshaushalts mit Helium gefüllt,
Wie leicht ließ sich Aufgeblasenes dann schrumpfen.
Dann hätten Söder, Merz und Weidel umsonst gebrüllt.
Auch unsere Klimaziele würden nicht weiter versumpfen...







Freitag, 1. Dezember 2023

Der ultimative Christmas-Fiction-Kalender am 2. Dezember 2023







Quelle: iStock gettyimages

               
                


Wie schön ist doch die Zweisamkeit. 
Sichert sie ja auch unsern Fortbestand auf Zeit. 
 Den Dritten freut's aber nie - das Streiten -
                       wenn Zwiste zu Kriegen sich ausweiten                                  

Donnerstag, 30. November 2023

Der ultimative Christmas-Fiction-Kalender am 1. Dezember 2023







Quelle: freepic


La vie en rose!
Was treibt den Menschen bloß,
dass er das sinnlich Schöne jäh erkennt,
während er die Welt verbrennt

 

Sonntag, 29. Oktober 2023

Lebenszeichen in eigener Sache

Zunächst herzlichen Dank an alle, die mich in der "Sendepause" nicht vergessen haben und immer noch monatlich vierstellig auf meine Blogs zugreifen, um alte Texte zu lesen.

Im vierten Anlauf nach vier Monaten Klinik ist die neue Hüfte nun drin, und ich muss nur noch die 50 Prozent Belastungsfähigkeit abwarten, damit ich am 10. 11. endlich mit der Reha beginnen kann. Im Moment kreisen alle meine Gedanken noch um Schmerzen, und das Bangen, ob das Implantat sich nicht doch wieder einen Keim eingefangen hat. Ich gehöre nicht zu den Textern, die ihre Leser immer gleich in Buchform an ihren Leiden teilhaben lassen. Deshalb müsst Ihr leider noch auf neue Texte warten.

Ehrlich gesagt könnte ich aber auch nur mit Schaum vor dem Mund schreiben - bei dem was ein Haufen Irrer zur Zeit aus unserer schönen Welt macht. Liegt vielleicht auch daran, dass ich nach einem Gewichtsverlust von über 20 Kilo im wahrsten Sinne dünnhäutiger geworden bin und die tägliche Flut an erfundenem TV-Mord und -Totschlag mir angesichts der realen Gewalt auf Erden fast unerträglich erscheint. 

Freitag, 1. September 2023

Meloni "merkelt" auf schmalem Grat

Eigentlich sollte dieser Post ein Burgbrief und eine Glosse zu den180 Tagen postfaschistischer, italienischer Regierung werden. Nun werfe ich ihn als Stein aus dem Glashaus hinterher.

Mal ehrlich, fand ich das erste halbe Jahr unter dem Regime der kleinen, blonden Mussolini-Verehrerin als einziger viel weniger erschreckend als es ihr Wahlkampfbefürchten ließ? Tatsache war: Die ersten 100 Tage verliefen gespenstisch ruhig. Und dann hörten Europa und die restliche Welt in erster Linie Staatsfrauliches von der pfiffigen Giorgia. Biden schwor sie transatlantische Bündnistreue, und Kanzler Scholz versicherte sie, im Gleichklang der europäischen Wirtschaft mitzutanzen, obwohl das Bruttosozialprodukt auf dem Stiefel am Schrumpfen ist; wenn auch nur leicht.

Selbst überwiegend allein gelassen mit der überbordenden Migrationsfrage ruderte sie lediglich ein wenig zurück, indem sie den Schiffen der Retter möglichst entfernte italienische Häfen zuweisen ließ. Und dann noch die rückhaltlose Unterstützung der Ukraine im Krieg gegen Russland. Das dürfte Matteo Salvini und den anderen zuvor Russland affinen Koalitionären gar nicht geschmeckt haben...

Seit ihr einstiger Mentor Silvio Berlusconi jedoch sein Ende erreicht hat, in dem auch kein Facelifting mehr half, verrät Melonis ins Innere des Landes gerichtete Körpersprache, dass "ihr Volk" noch einiges von ihr zu erwarten hat: Am 6. Juni schuf sie ratzfatz das Bürgergeld per SMS an die Betroffenen ab. Als ob jeder von denen sich ein Telefonino hat leisten können. Mehr als 1,6 Millionen von den Ärmsten der Armen müssen nun schauen, wie sie mit den völlig überlasteten Behörden zurecht kommen. Dass überwiegend der Mezzogiorno betroffen ist, erklärt vielleicht, wieso Salvini im Vergleich zu früher nahezu lautlos agiert. Er hat den Süden immer für einen mafiös infizierten Wurmfortsatz gehalten, dem eine Ablation gut täte.

Oberflächlich betrachtet könnte man meinen, Meloni moderiert ihr Regieren: Hier ein Samtpfötchen dort ein radikales Harken und Jäten. Sollte sich da niemand täuschen lassen. Was als "Merkeln" missverstanden werden könnte, ist in Wirklichkeit noch eine Gratwanderung, bei der sie immer sicherer wird, um ihre wahren Ziele zu erreichen.

Ein Insider bei der RAI wies mich schon darauf hin, wie viele prominente Köpfe dort im letzten halben Jahr rollten, und wer sie welcher Gesinnung klammheimlich ersetzte. Es ist auch nicht anzunehmen, dass die Berlusconi-Medien die Kronprinzessin beim Aufbau eines Meinungsmonopols nicht nach Kräften unterstützen werden.

Dieses Stillleben stand am Morgen meines Dinners anlässlich des Nationalfeiertages
auf meinem Esstisch. Hoffentlich kein böses Omen